06.12.2009
Vitrum trotzte der Wirtschaftskrise
Die Vitrum 2009, die Internationale Fachmesse für Maschinen, Ausrüstungen und Anlagen zur Flach- und Hohlglasbearbeitung, erwies sich wieder als eine Veranstaltung, die reich an kostbaren Kontakten für die Aussteller war, also dem Business der nächsten Monate einen neuen Input geben kann. Zahlreiche, hochinteressierte Besucher durchliefen vom 28. bis zum 31. Oktober 2009 die drei Messezonen, die dem Flachglas, dem Hohlglas (Vitrum Hollow Glass) und der Green Economy (Vitrum Energie) gewidmet sind.
Der Zufluss überstieg die anfänglichen Erwartungen: 20.689 Eintritte insgesamt (+ 0,36 Prozent verglichen mit der vorigen Messe im Jahr 2007), davon 11.224 aus Italien und 9.465 aus dem Ausland. Im Einzelnen gesehen wurde ein Anstieg der ausländischen Besucher um 3,68 Prozent gegenüber 2007 beobachtet. „Damit”, bestätigte Renata Gaffo, Direktorin der Vitrum, „hat die Veranstaltung Ergebnisse gezeigt, die weit über allen Erwartungen lagen. Wir haben wirklich spüren können, wie groß der Wille zum Aufschwung und die Vitalität dieses Sektors ist, der für Italien seit jeher reich an Prestige und von konstanter internationaler Bedeutung war.”
Wesentlich beigetragen zum Erfolg der diesjährigen Messe hat die zentrale Rolle der Technologien, die der Energieeinsparung und der Nutzung der erneuerbaren Energiequellen dienen, darunter Warm-Edge-Technik, Sonnenpaneele oder thermische Sonnenenergie – alles Themen, die am Donnerstag, dem 29. Oktober auch Gegenstand der im Rahmen von Vitrum Energia organisierten Konferenz „Glas und Energieeinsparung” waren.
Ein breites Publikum zogen auch die spektakulären Vorstellungen der Muraner Glasbläsermeister an, die unter den bewundernden, staunenden Blicken der Besucher mit ihrer Blastechnik kostbare, raffinierte Glasskulpturen aus glühenden Glasklumpen schufen. Nennenswertes Interesse erregten auch die kreativen Ateliers für etwa 250 Schüler im Mittelpunkt von „Vitrum Lab”, ein Atelier der Kunst und Kreativität, das dieses Jahr zum ersten Mal innerhalb der Vitrum, unter der Schutzherrschaft der Region Lombardei – Ausbildung, Schulung und Arbeit – und der Provinz Mailand organisiert wurde, um die Kunst und die handwerkliche Kultur um das Material Glas zu verbreiten und den Besuchern nahe zu bringen.
Seine volle Zufriedenheit drückte Dino Fenzi, Präsident der Vitrum aus: „Wir haben einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen, vor allem aus dem Ausland, verzeichnen können, eine verlängerte Anwesenheit auf der Messe mit einem hohen Niveau von Wiedereintritten. Vor allem aber wurden viele, wichtige Verträge unterschrieben: Wir können also ganz gewiss von einer positiven Atmosphäre reden. Der Optimismus scheint sich also durchzusetzen: Wie man so sagt: Aus Knospen werden Rosen …”

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